Edit Go To Admin Logout

WordPress… Hate it or hate it

Manchmal werde ich gefragt warum ich hier so wenig schreibe… Nun die Antwort auf diese Frage ist recht simpel und dennoch extrem banal: Ich benutze WordPress.

Nun fragt ihr euch sicher was daran so schlimm ist und ich nehme es gleich vorweg, ich finde WordPress eine gute Möglichkeit schnell und relativ einfach ein Blog zum laufen zu bekommen. (Sonst würde ich es ja wohl kaum selber hier benutzen) Doch das perfekte Blog-Dings was ich mir wünsche ist eins wo ich auf ein Knopf drücke, ich meinen Artikel in einem annehmbaren, nicht ablenkenden, einfachen Editor tippe (ja ich hätte nicht mal mehr ein Problem damit mein Artikel in Markdown oder gar HTML zu schreiben) und am ende auf Veröffentlichen drücke. Dann landet im Idealfall automatisch ein Tweet auf meinem Twitter-Account damit auch jemand auf den Post aufmerksam wird.

Diesen Comfort bietet mir WordPress nicht, das habe ich gerade eben mal wieder gemerkt als ich mich hier auf meinem Blog angemeldet habe um einen Artikel zu schreiben. Das erste was ich sah ist das wundervolle Dashboard was mir fröhlich verkündete das ich mal wieder 453 neue Spam Kommentare habe die ich mal nach False-Positive durchgucken solle.

Nun ignorierte ich das einfach mal und war mit der Maus schon auf dem Weg zu dem Neuen Artikel erstellen Button, da sprang mir der WordPress Update Counter ins Auge und direkt oben drüber die frohe Botschaft das es mal wieder eine neue WordPress Version gibt und ich bitte umbedingt updaten sollte. Ich wollte es ignorieren, doch dann kam mein schlechtes Gewissen… Was, wenn es ein wichtiges Sicherheitsupdate ist, was (mal wieder) eine gravierende Schwachstelle in WordPress behebt? So hab ich mich dann doch breitschlagen lassen und mal eben auf Update geklickt… Auf der nächsten Seite dann gleich nochmals. Außerdem, weil ich ja schon dabei war gleich noch 8 Plugins aktualisiert. Und naja jetzt wo man schonmal da ist, damit die nervige Zahl an der Seite verschwindet auch die Standart WordPress Themes aktualisiert, die ich sowieso nicht im Einsatz habe auf meinem Blog.

So, jetzt aber, endlich klicke ich auf den Neuen Artikel… Button. Ich sitze vor dieser zum schreiben einladenden, übersichtlichen, einfachen Seite:

Wordpress Editor Screenshot

Da fange ich an nachzudenken… Was wollte ich jetzt eigentlich schreiben? Erschrocken stelle ich fest, das ich mich nicht genau erinnern kann.

Nun, das ist der Grund wieso ich WordPress so selten benutze. Natürlich kann man jetzt sagen es gibt ja Plugins die das alles viel angenehmer machen, aber die muss ich auch erst wieder suchen und dann wahrscheinlich zwischen 20 Plugins die mein Problem alle Ansatzweise lösen das geringste Übel raussuchen.

Ich will doch nur bloggen und keinen Roboter zum Mars lenken.

Keine Kommentare, schreib doch einen!